Landgestüt Redefin – ein Traum für jeden Reiter

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August, 2018

Die vergangenen Tage habe ich gemeinsam mit dem Team von RidersDeal und vielen weiteren Bloggern auf dem Landgestüt Redefin verbracht. Vor Ort wurde ein Imagefilm für RidersDeal gedreht und natürlich war ich wahnsinnig aufgeregt! Für mich ist es manchmal schon schwierig, privat vor der Kamera zu stehen. Wenn Leute dabei sind? Keine Chance!

Dienstag Früh ging es dann los, nach einer leider schlaflosen Nacht begann die Autofahrt und fast hätte ich die Reise auch schon wieder beenden müssen. Vor Müdigkeit wären mir immer wieder fast die Augen zugefallen – und das vor einer 5 Stunden Autofahrt. Nach einigen kurzen Pausen ging es dann und ich konnte mich fassen, um die Fahrt durchzuziehen. Als ich in Mannheim ankam, übernahm dann Sophie von @purepepino das Steuer und wir fuhren die restlichen 7 Stunden nach Redefin.

Kaum angekommen, ging der Dreh auch schon los. Und von der ersten Minute an, obwohl ich einige der Blogger noch nicht persönlich kannte, hatten wir irgendwie direkt Spaß. Wieder und wieder wurden Szenen wiederholt, wir mussten uns teilweise fast totlachen, da manche Situationen so lustig waren.
Nachdem einige Szenen gedreht waren, ging es weiter zum Reiten. Ich wurde fürs Springen eingeplant, womit ich überhaupt nicht gerechnet hatte. Immerhin waren meine Kolleginen bis M erfolgreich unterwegs – und dann komme ich mit meinen „wenigen“ A Platzierungen. Uns wurden Pferde eingeteilt und das Probereiten begann.
Mit meinem Pferd hatte ich große Schwierigkeiten, ihn im Schritt und Trab vorwärts zu bekommen. Ohne Sporen oder Gerte keine Chance – mit der Zeit nahm dann auch die Motivation ab, denn es war ziemlich anstrengend. Nach einer Weile habe ich eine Gerte bekommen und es ging ein wenig besser. Da das Pferd kaum vorwärts getrabt ist, konnte ich es auch fast gar nicht in eine gute Anlehnung bekommen. Dafür hat das Vorwärts definitiv gefehlt. Im Galopp dagegen klappte alles viel besser, das Pferd ist schön nach vorne galoppiert und alles ging direkt besser. Beim Springen habe ich ich sehr gut aufgehoben gefühlt – trotz einiger Fehler meinerseits ist er immer souverän gesprungen, hat mich mitgenommen und mir viel Sicherheit gegeben. Einzig das „vor dem Sprung bei mir behalten und vor mir haben“ war teils schwierig.

Der Abend endete dann mit guten Gesprächen und einer Pizza, die viel zu spät geliefert wurde.
Am zweiten Tag ging es dann richtig los – wir haben den ganzen Tag gedreht. Darunter sind wir wieder geritten, bei uns ging es um Zeit. In einer Gruppe von je drei Reitern sind wir in Form eines Stafettenspringens gegeneinander angetreten. Was soll ich sagen… unser Team hat die Aufgabe aus irgendeinem Grund weniger ernst genommen. Die erste Reiterin kam super durch den Parcours, ritt aber relativ große und normale Wege. Ich habe eine Stange geworfen und danach erstmal gemütlich eine Volte eingelegt – ebenfalls mit großen Wegen. Und die letzte Reiterin hatte ein ziemlich unsicheres Pferd, welches mehrmals verweigert hat.
Als  wir später beim gegnerischen Team zugesehen haben, wurde dort schnell geritten, viel abgekürzt und mit Vorsprung eine bessere Zeit erzielt. Diese ganze Situation sorgte schließlich bei der Siegerehrung am letzten Tag für einige Lacher unsererseits.
Mit meinem Ritt war ich zwischendurch ganz zufrieden, es waren gute Sprünge dabei, aber auch sehr schlechte bei denen mir einfach komplett das Auge fehlte und das Pferd sich zusätzlich nicht hat regulieren lassen. Der Trainer fand es allerdings gut, dass ich (meistens) im Rhythmus geblieben bin.

Auch kamen unsere Wildcard- Gewinner am zweiten Tag von Mittag bis Abends, welche als Statisten im Dreh mitspielen durften. Während dieser Zeit hatten wir viel Spaß und ich habe mich natürlich ganz besonders gefreut, meine Gewinnerin persönlich kennen zu lernen!
Nachmittags gab es dann auch noch eine Siegerehrung, bei der wir alle eine Scherpe bekommen haben und nochmal herzlich über unsere ‚Leistung‘ beim Springen lachen mussten.

Nach dem zweiten Tag war ich relativ fertig. Zu wenig Schlaf, den ganzen Tag auf den Beinen, die lange Fahrt am Tag zuvor, das Reiten (auf einem triebigen Pferd), die Hitze. Somit haben wir die Party am Abend nicht mehr allzulange verfolgen können, da wir relativ früh schlafen gegangen sind.

 

Der letzte Tag beinhaltete nur noch einige wenige Szenen, die relativ schnell im Kasten waren. Wir mussten dann auch schon früh los, denn auf mich warteten wieder etwa 11 Stunden Autofahrt – erst gegen Mitternacht kam ich zuhause an, da es auf dem Weg teils noch Stau gab.

Ob sich die lange Fahrt gelohnt hat? Ja, ohne Zweifel!
Erstaunlicherweise haben wir Blogger uns alle ohne Ausnahmen gut verstanden. Wer hätte das bei so vielen Menschen auf einem Haufen gedacht? Ich sicher nicht.
Manche hat man zuvor schon auf Instagram verfolgt und gemerkt, dass man teilweise davon erstmal einen falschen Eindruck bekommen hatte. Ohne Ausnahme kann ich sagen, dass man mit jedem dort Spaß haben konnte. Es gab so unendlich viel zu Lachen – egal an welche Situation ich denke, es wurde eigentlich immer gelacht.
Abgesehen davon möchte ich natürlich auch noch ein paar Worte zu den Produkten von RidersDeal sagen, denn darum ging es ja die drei Tage. Wir haben eine Reithose, Reitlegging, Socken, Poloshirt, Stiefeletten, Jacke und Gamaschen bekommen.
Die Reithosen haben uns fast durchgehend durch diese drei Tage begleitet und sind unfassbar bequem  – so bequem, dass ich sie statt meiner Jogginghose mit der ich angereist bin sogar auf der 11-Stündigen Heimfahrt angelassen habe.
Natürlich beinhaltet auch die Reithose eine Handytasche – ebenso die Leggins. In die Reitleggings war ich auch direkt verliebt, denn ich habe bereits einige von anderen Marken und liebe das Gefühl, damit zu reiten. Besonders im Sommer könnte ich sie mir nicht mehr weg denken! Sie haben Grip und eine Handytasche – absolute Kaufempfehlung.
Ich trage in der Reithose sowie Leggins von RidersDeal Größe 38 und es passt beides wie angegossen. Was ich an den Leggins auch super finde – der Hohe Bund. So überdeckt man schnell Mal kleine Problemzonen und ich persönlich finde es viel angenehmer, als tief sitzende.
Die Stiefeletten waren ebenfalls bequem und mussten nicht wirklich eingetragen werden. Über die neue Collection könnt ihr euch also definitv freuen, meiner Meinung nach hat RidersDeal sich damit Mal wieder selbst übertroffen!

Um noch ein paar Worte zu den Pferden und dem „Training“ vor Ort zu sagen: vom Trainer war ich begeistert. Er hat ein unsicheres Pferd, welches mehrfach verweigert hat, mit viel Gefühl wieder über den Sprung gebracht. Man hat dort kein grobes oder aggressives Reiten gesehen und auch an der Art und Weise, wie das Pferd unter ihm lief, hat man eine feine Ausbildung erkannt. Vor dem Reiten hatte ich tatsächlich etwas Angst, denn wir gehen viele Dinge anders an als man sie in Turnierställen vorfindet – und das möchte ich ohne Wertung sagen. Doch die Art und Weise dort hat mir sehr gut gefallen. In der Früh konnte man die Bereiter beim Training beobachten und auch dort muss ich sagen, dass man keine heftigen Bilder gesehen hat!
Es ist nicht die Reitweise, wie sie zu uns passen würde oder womit ich zu 100% übereinstimmen würde, aber ich war ganz klar positiv überrascht von den Bildern, die sich einem dort geboten haben.
Die Schulpferde waren vergleichsweise ebenso klasse, zwar war meiner im Schritt und Trab sehr triebig, dafür aber im Galopp und beim Springen ein geniales Pferd.

Wenn irgendwie möglich, möchte ich bald mit meinen Pferden für einige Tage nach Redefin fahren um dort vor Ort mit Schulpferden und meinen Pferden im Springen zu trainieren.